TL;DR – Kurzfassung
Interne Verlinkungen sind einer der wirkungsvollsten SEO-Hebel, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Sie helfen Google zu verstehen, welche Seiten wirklich wichtig sind, und führen Nutzer logisch durch deine Inhalte. Entscheidend sind aussagekräftige Ankertexte, eine begrenzte Anzahl sinnvoller Links (ca. 3–5 pro Seite) und gut optimierte Zielseiten. Komplexe Hub- oder Silo-Modelle sind weniger wichtig als konsequentes, kontextbasiertes Verlinken. Richtig umgesetzt verbessern interne Links nicht nur Rankings, sondern auch Verweildauer, Vertrauen und Conversions.
Interne Verlinkungen gehören zu den SEO-Themen, über die viel geredet wird – und die trotzdem oft erstaunlich schlecht umgesetzt sind.
Du hörst ständig Dinge wie:
- „Baue Topic-Cluster auf“
- „Erstelle Hub- oder Pillar-Seiten“
- „Verlinke möglichst alles miteinander“
Und ja: Das ist nicht falsch. Aber es trifft oft nicht den Kern.
Interne Links wirken nicht wegen einer ausgeklügelten Struktur. Sie wirken, weil sie Bedeutung transportieren.
Wie viele interne Links braucht eine Seite?
Es gibt keine magische Zahl. Aber eine praxiserprobte Faustregel.
| Regel | Bedeutung |
| Solide Basis | 3–5 interne Links pro Seite sind ein sehr guter Start |
| Längere Inhalte | Dürfen (und sollten) mehr verlinken |
| Weniger ist mehr | Zu viele Links schwächen ihre Wirkung |
Wenn eine Seite 80 oder 100 interne Links enthält, ist keiner davon mehr wirklich relevant.
Noch wichtiger:
Wenn sich ein Text wie eine Aneinanderreihung von Links anfühlt, ist das keine gute Nutzererfahrung. Und genau das erkennt Google inzwischen sehr zuverlässig.
Interne Links müssen natürlich wirken, nicht wie ein SEO-Pflichtprogramm.nkt.
Wann interne Verlinkungen kaum etwas bringen
Wir haben oft genug gesehen, dass interne Links praktisch keinen Effekt hatten.
Der häufigste Grund: schlechter Ankertext. Wenn du Dinge verlinkst mit:
- „hier klicken“
- „mehr lesen“
- „weitere Infos“
…verschenkst du enormes Potenzial.
Der Ankertext ist Kontext. Er sagt Google (und dem Nutzer), worum es auf der Zielseite geht – noch bevor sie gecrawlt oder besucht wird.
Generische Ankertexte helfen niemandem. Und entsprechend auch nicht deinen Rankings. Ein gutes Beispiel wäre: Nicht nur interne Verlinkungen sind eins der Top SEO Werkzeuge, sondern auch diese folgenden Top 10 SEO Tipps 2026, sollten in dein Standardrepertoire eingebaut werden.
Wie wir entscheiden, welche Seiten interne Links bekommen
Bei uns folgt jeder neue Blogartikel einem einfachen Prinzip:
- 3–5 sinnvolle Links zu thematisch passenden Artikeln
- mindestens ein Link zu einer relevanten Dienstleistungs- oder Produktseite
Nicht, weil „SEO das verlangt“. Sondern weil es dem Leser hilft.
Wenn ein Link inhaltlich nicht passt, zwingen wir ihn nicht hinein. Wenn er passt, nutzen wir ihn bewusst – um den nächsten logischen Schritt zu zeigen. Und wenn du keine 3 hast, dann helfen lieber 2 passende und qualitative wertvolle Links mehr als etwas komplett themenfremdes.
Ein Artikel über interne Verlinkung sollte zum Beispiel auf eine SEO-Leistungsseite verweisen.
Das ist keine Manipulation. Das ist Orientierung.
Und was ist mit Hubs, Silos & Cornerstone Content?
Ganz ehrlich: Wir haben selten gesehen, dass hochkomplexe Link-Architekturen besser funktionieren als simples, konsequentes Verlinken guter Inhalte. Viele SEO-Konzepte klingen beeindruckend.
Aber kaum eines schlägt diese Frage: Hilft dieser Link dabei, das Thema besser zu verstehen?
Wenn die Antwort „Ja“ ist, bist du auf dem richtigen Weg. Falls Du grad Deine Webseite neu aufgesetzt hast (oder gerade dabei bist), dann solltest Du dir unbedingt die SEO Basics für neue Webseiten durchlesen und im besten Fall für Dich implementieren.
Interne Links sind nicht nur für Rankings da
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Interne Links konvertieren.
Sie halten Nutzer nicht nur länger auf der Seite, sie helfen ihnen, Entscheidungen zu treffen.
Ein sauber gesetzter Link von einem informativen Artikel zu einer Angebotsseite kann genau der Impuls sein, den jemand gerade braucht. Interne Links bauen Vertrauen auf. Sie zeigen Tiefe und sie führen Nutzer weiter – ohne Druck.

Der vielleicht wichtigste (und kontraintuitive) Tipp
Verlinke nicht auf Seiten, die noch nicht bereit sind. Wenn die Zielseite:
- nicht sauber auf ein Keyword ausgerichtet ist
- wenig oder veralteten Inhalt hat
- unklar kommuniziert, worum es geht
…dann werden interne Links sie nicht retten.
Im Gegenteil: Wenn Google einem internen Link folgt, bewertet es die Zielseite neu. Ist sie schwach, war die Arbeit größtenteils umsonst.
Erst optimieren. Dann verstärken!
Fazit
- Interne Links wirken, weil sie Kontext schaffen – nicht weil sie komplex sind
- 3–5 interne Links pro Seite sind für die meisten Inhalte ideal
- Guter Ankertext ist wichtiger als Link-Masse
- Interne Verlinkung beeinflusst Conversions, nicht nur Rankings
- Zielseiten sollten immer zuerst optimiert werden
Richtig eingesetzt ist interne Verlinkung kein lauter SEO-Trick. Sondern ein stiller, extrem verlässlicher Hebel. Hast Du Fragen oder brauchst du professionellen Support? Nimm jederzeit Kontakt mit uns auf!
FAQ
Weil sie Google zeigen, welche Seiten relevant sind und wie Inhalte zusammenhängen. Gleichzeitig helfen sie Nutzern, sich besser zu orientieren.
3–5 pro Seite sind eine gute Basis. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern der Mehrwert für den Leser.
Nichtssagende Ankertexte wie „hier klicken“. Sie liefern weder Google noch Nutzern echten Kontext.
Ja. Interne Links verstärken bestehende Qualität – sie ersetzen sie nicht.
Definitiv. Sie führen Nutzer gezielt weiter und können Kaufentscheidungen positiv beeinflussen.